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100 Jahre Frankenstein Bergturnfest - Jubiläumsabend

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Jahnturnhalle zum Jubiläumsabend "100 Jahre Frankenstein Bergturnfest". Schirmherr Landrat Alfred Jakoubek, Bürgermeister Gernot Runtsch, der Präsident des Hessischen Turnverbandes Rolf Dieter Beinhoff und Otto Berner, Vorsitzender des Turngaus Main-Rhein zeigten sich erfreut über diesen Zuspruch.

Das Blasorcherster des TSV Eschollbrücken-Eich, dirigiert von Kai Dickler, spielte zunächst zum Empfang auf. Die feierliche Eröffnung des Programmes war dem Gesangverein Frohsinn vorbehalten, der unter der Leitung von Gudrun Petry für eine besinnlich-fröhliche Stimmung sorgte.

Udo Bausch, Vorsitzender des Frankenstein-Bergturnfest-Ausschusses konnte zahlreiche Ehrenmitglieder, allen voran den Ehrenvorsitzenden des Frankenstein-Bergturnfest-Ausschusses Heinz Schenk, Horst Keller, Ehrenvorsitzender des Turngaus und Friedel Germann, Ehrenvorsitzender des Turnvereins Nieder-Beerbach begrüßen.

Schirmherr Landrat Alfred Jakoubek ging in seinem Grußwort auf die Verbindung zwischen Mensch und Natur ein, die beim Bergturnfest in besonderer Weise gepflegt wird. Gleichzeitig sei die Umgebung und die Atmosphäre des Bergturnfestes ein Anziehungspunkt für geselliges Leben und familiäre Treffen. Da die Helfer des Turnvereins Nieder-Beerbach die Bergturnfestanlage kontinuierliche pflegen, ist es der Bevölkerung auch außerhalb des Wettkampftages möglich, das Gelände für Freizeitaktivitäten und zur Erholung zu nutzen.

Die Festrede von Werner Mais, Ehrenvorsitzender des Hessischen Turnverbandes, stellte die historischen Bezüge seit 1902 bis ins Jubiläumsjahr her. Fällt es doch zusammen mit dem 150. Todestag von Turnvater Friedrich Ludwig Jahn und dem 100. Geburtstag von Walter Kolb, dem ersten Präsidenten der Deutschen Turnerschaft nach dem zweiten Weltkrieg und damaligen Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main. So konnten sich auch die Jungen ein Bild von der Entwicklung und dem gesellschaftlichen Wert der Bergturnfeste ein Bild machen.

Ein Bild machen sollten sich alle Gäste über die aufwendigen und arbeitsintensiven Vorbereitungen des Geländes, die einige Wochen vor dem Bergturnfest beginnen. Udo Bausch hatte seine Eindrücke des letzten Bergturnfestes auf Video festgehalten und auf die Großleinwand projeziert. Mit launigen Worten kommentierte er einzelnen Arbeitsschritte, um zum Beispiel aus einer grünen Wiese eine wettkampfreife Laufbahn und funktionsfähige Weitsprunganlage zu machen. Einziger Mühe Lohn nach schweißtreibender Arbeit sind am Tag des Bergturnfestes glückliche Gesichter, fröhliche Menschen, lachende Kinder und zufriedene Teilnehmer.

Zur Auflockerung und Unterhaltung zwischen den Wortbeiträgen trugen der Tanz "Vom Rokkoko bis Heute" der Champagnergarde, einstudiert von Petra Hartmann und die Jazzgymnastikgruppe unter der Leitung von Susanne Germann bei.

Mit der "Ehrung der stillen Stars" - gemeint sind die zahlreichen treuen Helfer, die hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf des Bergturnfestes sorgen oder in der Vergangenheit gesorgt haben, ging der Jubiläumsabend zu Ende. Den traditionellen Schlusspunkt des offiziellen Programmes setzte das Blasorchester mit dem Kyffhäuser Turnermarsch. Noch mancher Besucher blieb in gemütlicher Runde noch bis weit nach Mitternacht und wusste von seinen Erlebnissen beim Bergturnfest zu berichten.