TV 1894 Nieder-Beerbach e.V.

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EXPO-Narretei - TV ist dabei!

Traditionell eröffnet der Gesangverein Frohsinn die Fastnachtssitzung in der Jahnturnhalle. Mit den Händen zum Himmel kommt gleich Bewegung in den ausverkauften Saal. Und als die kleine Larissa Merz als Funkenmariechen den großen Gardeblock mit viel Schwung eröffnet, gibt es schon den ersten Sonderapplaus. Bürgermeister Gernot Runtsch, Hans Ziglowski, Siglinde Wenzel, inzwischen Ehrenpräsidentin der SKG Karnevalabteilung, und Rainer Walter, der Präsident des Balkhäuser Carneval Clubs stehen der TV Sitzungspräsidentin Anne Reimund Rede und Antwort.

Ideenreich und voller Witz berichten dem Motto entsprechend die Gymnastik-Frauen von ihrem EXPO - Trip. Ihre Reise beginnt in Griechenland. Mit einem traditionellen Sirtaki stellt sich die neue Wirtin der Vereinsgaststätte Jahnturnhalle dem Publikum vor. Indien, Afrika, Olympia in Sydney 2000, Anton aus Tirol und nicht zuletzt der EXPO-Stand der Burg Frankenstein bringen Musik und viel Bewegung auf die Bühne. Alles kein Problem für die Vereinsfrauen, denn "Moos hammer" ja.

Martha und Mannen sind in China unterwegs und finden dort nicht nur "dlei Chinesen mit den Kontlabass" sondern auch Konfuzius, den allwissenden Gelehrten.

Die zahlreichen Büttenredner beiderlei Geschlechts (Ulrike Priester und Jochen Deller, Hans Bersch und Volker Ramge, Wilhelm K. Schmidt) beschäftigen sich überwiegend mit den Höhe und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen mit oder ohne Trauschein und den sich daraus ergebenden Schwierigkeiten im Umgang miteinander.

Anders die vielseitigen Darbietungen der TV-Tanzgruppen: Die Jazztanzgruppe zeigt Spannkraft (Tension), die Flippis lassen bei Starlight nicht nur die Sterne sondern auch die Augen der Betrachter leuchten, das Schauballett Ungelenk (das überhaupt nicht ungelenke Männerballett) twistet und rockt gekonnt und der Flügeltanz der Champagnergarde schließt den fantastischen Reigen ab.

Vor dem großen Finale heizt Michele, der Pizzabäcker aus dem Modautal, noch einmal richtig ein. Zuerst lockt er die Frauen auf die Bühne und in seinen Bann und dann schwebt er davon. Witziger Abschluss eines gelungen Abends, bei dem die Besucher mindestens ebenso viel Spaß hatten wie die Akteure selbst.