TV 1894 Nieder-Beerbach e.V.

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Staffelübergabe beim TV Nieder-Beerbach geglückt
Beerwisch hat seine Superstars gefunden

Es gab einiges Neues, nicht nur die beiden Moderatoren Petra Ledwon und Vassilios Panagopoulos, die von Anne Reimund gekonnt den Staffelstab überreicht bekamen. Ihr zollte das Publikum Dank und Anerkennung für viele Jahre Präsidentschaft auf der Narrenbühne des Turnvereins, ihrem Mann Jürgen für die Koordination der Technik in dieser Zeit. Das Publikum verabschiedete beide mit einer Rakete in den Fastnachtsruhestand.

Das neue Duo, ein Grieche mit fränkischer Herkunft und eine Einheimische machten sich auf, das Publikum für sich zu gewinnen. So manche sprachlich Hürde gab es da zu überwinden bis am Ende auch die griechisch-fränkische-beerwischerische Version von "Wollen wir sie herein lassen?" leicht über die Lippen ging.

Gewohnt, vertraut und wie immer mit viel Schwung übernahmen die lustigen Sänger des Gesangsvereins Frohsinn den Auftakt, gefolgt vom großen Gardeblock und dem Funkenmariechen Larissa Mertz.

Wie es dazu kommt, dass ein Rentner nie Zeit hat, erfuhr das närrische Publikum von Nennstil aus Balkhausen. Der Sitzungspräsident von Kleinzimmern Josef Coy war das noch nicht genug. Er testete nicht nur das Gedächtnis des Publikums sondern auch dessen Stimmen und Stimmung. Gerade richtig um anschließend ganz Ohr zu sein für das "1. Beerwischer Nasenflötenorchester" von Steff Graf. Die Jazztanzgruppe von Susanne Germann entführte das Publikum so verlockend ins Cabarett, dass die Frauen im Saal auf ihre Männer aufpassen mussten. Sogleich zogen die Gymnastikfrauen "ab in den Süden"  und die Dorftratschen Pertra Ledwon und Uli Priester hatten allerhand aus ihrem und den nachbarlichen Familienleben zu berichten. Schwung und Pep zeichnen die Tänze der Flippis aus, die dem Saal mit "Extasy" einheizten.

Zum ersten Mal auf Narrenbühne zeigte sich die Gruppe "S(e)aitenspringer" mit live gesungenen und gespielten Hits aus den 80iger Jahren. Das Publikum unterstützte die fünf Musikanten nach besten Kräften. Mit Multi Kulti, Witz und Klamauk hatte die Gruppe "Owedruff" immer noch einen Geck auf Lager, bevor sich Didi (Dieter Bohlen) und Vroni (Verona Feldbusch) eine heiße (Rede)-schlacht lieferten (Beate Reimund / Michaela Krämer).

Im elften Jahr sorgte das ganz und gar nicht ungelenke Männerballett "Schauballett Ungelenk" für das wahre "Saturday Night Fever" in der Jahnturnhalle. Eine frivole Hitparade zu später Stunde lieferte die Gruppe 4711 ab, bevor die Champagnergarde auf italienische Weise nach und nach die Hüllen fallen ließ.

Die Verantwortlichen der Tanzgruppen, Petra Hartmann, Mariella Harth-Günther, Conny Mertz, Carmen Wilke, Ute Rettig und Monika Bittner hatten mit dem Technik Team um Fred Erlenbach und Daniel Bausch gute Vorarbeit geleistet. Der Familie Bernhardt ist die Verwandlung der Turnhalle zu verdanken. Franz Possmann hatte die Verantwortung für die interne Koordination vor und hinter den Kulissen und setze noch einen Akzent "Owwedruff".

Zum Finale kamen alle Teilnehmer auf die Bühne und wurden vom Publikum als "Beerwischer Superstars" frenetisch gefeiert.

Jutta Bausch